Traumasensible Kinder- und Jugendhilfe in Hamburg

 

Sozialpädagogische Familienhilfe

Diese Hilfe richtet sich an Familien, deren Eltern oder Kinder aufgrund von schwierigen Lebenssituationen und belastenden Ereignissen eine Problematik entwickeln, die einzelne Familienmitglieder hindert, ihren Alltag gut zu bewältigen.

Die Familienhilfe arbeitet mit den Familien zusammen an den notwendigen Schritten zur Lösung. Im Unterschied zur Hilfe nach §30 richtet sich diese Hilfe stärker an die Eltern, die unterstützt werden für sich und ihre Kinder innerhalb der Familie einen sicheren Ort zu schaffen als Voraussetzung für eine gute weitere Entwicklung.

Diese Form der Hilfe nennt sich Sozialpädagogische Familienhilfe nach §31 des Kinder- Jugendhilfegesetzes und kann beim zuständigen Amt für Soziale Dienste beantragt werden.

Die Hilfe richtet sich z.B. an

Familien mit verhaltensauffälligen Kindern, deren Ursache in einer Selbstwertproblematik oder in traumatischen Stress vermutet wird. Dies sind stark verunsicherte Kinder, die sich unter Umständen völlig zurückziehen und dadurch in ihren Entwicklungsmöglichkeiten stark beeinträchtigt sind oder Kinder/ Jugendliche, die ihre Verunsicherung mit Aggressivität ausagieren.

Familien, deren Kindern oder Eltern ein stark verunsichertes Selbstwertgefühl haben aufgrund erlebter Gewalt oder die unter anderen Folgen von traumatischen Erfahrungen leiden.

Familien, deren Elternteile sich immer wieder in Beziehungen begeben oder "unbewusst hineingeraten", in denen sie ausgebeutet, emotional missbraucht oder misshandelt werden.

Familien mit Eltern oder Kindern, deren Entwicklung behindert ist, weil sie sich bestimmte Dinge "einfach nicht trauen" und wohlgemeinte Ratschläge zu kurz greifen. (irgendwo anrufen, um sich vorzustellen, abzusagen, Kritik zu äußern)

Familien mit Kindern, die Mobbing-Opfer geworden sind.

 

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